Achilles-Stiftung Glasmuseum

Achilles-Stiftung Glasmuseum

Das Achilles-Stiftung Glasmuseum Hamburg bringt näher, was Glas über Arbeit, Alltag und Wandel erzählt

Im Achilles-Stiftung Glasmuseum geht es nicht um spektakuläre Inszenierung, sondern um Material, Nutzung und handwerkliche Realität. Glas wird nicht als Schmuckstück gezeigt, sondern als Arbeitsstoff, Gebrauchsgegenstand und technisches Produkt. Wenn du die Augen offen hältst, wirst du schnell merken, wie eng Glas mit Alltagskultur, Handel und industrieller Entwicklung verbunden ist.

Die wichtigsten Fakten zum Achilles-Stiftung Glasmuseum

NameAchilles-Stiftung Glasmuseum
Eröffnung1980
SchwerpunktHistorisches Gebrauchs- und Technikglas
StadtteilBergedorf
Eintrittfrei
Parkplätzeja
Barrierefreiteilweise

Diese Ausstellungen erwarten dich im Achilles-Stiftung Glasmuseum

  • Gebrauchsglas aus mehreren Jahrhunderten: Trinkgläser, Flaschen und Haushaltsobjekte mit klarer Funktion.
  • Glasherstellung und TechnikUnterschiede zwischen handwerklicher und industrieller Fertigung.
  • Formen im Wandel: Wie sich Glasformen mit Mode, Technik und Nutzung verändert haben.
  • Thematische Präsentationen: Ausgewählte Schwerpunkte aus der Stiftungssammlung.

Trinkgläser, Werkstätten und frühe Industrie im Achilles-Stiftung Glasmuseum

Das Achilles-Stiftung Glasmuseum ist vor allem dort stark, wo Glas als Ergebnis von Arbeit sichtbar wird. Viele Exponate zeigen Nutzungsspuren: ungleichmäßige Wandstärken, kleine Blasen, leicht verzogene Formen. Diese Details erzählen mehr über Herstellungsbedingungen als jede erklärende Tafel. Deutlich wird vor allem, dass Glas lange Zeit kein Massenprodukt war, wie wir es heute kennen, sondern ein Werkstoff, der Erfahrung, Hitze und Zeit erforderte. Erst mit der Industrialisierung änderten sich Produktionsweisen, Stückzahlen und Formen grundlegend.

Warum Glas früher mehr als nur Verpackung war

Ein zentrales Thema des Museums ist der Übergang vom handwerklichen Glasblasen zur maschinellen Fertigung. Anhand konkreter Objekte lassen sich Unterschiede sofort erkennen. Mundgeblasenes Glas wirkt individueller, industriell gefertigtes gleichmäßiger. Diese Veränderung hatte direkte Auswirkungen auf Alltag und Konsum. Glas wurde erschwinglicher, verbreiteter und standardisiert. 

Was macht das Achilles-Stiftung Glasmuseum so einzigartig?

  • konsequenter Fokus auf Glas als Gebrauchs- und Arbeitsmaterial
  • klare Trennung zwischen handwerklicher und industrieller Herstellung
  • sichtbare Nutzungsspuren statt makelloser Präsentation
  • Sammlung mit starkem Bezug zu Technik- und Alltagsgeschichte

[Video] Das Glasmuseum in Hamburg - Barmbek

Wie aus einer privaten Sammlung ein Museum wurde

Die Grundlage des Museums ist eine private Glassammlung, die von Beginn an systematisch aufgebaut wurde. Ziel war es nicht, dekorative Einzelstücke zu zeigen, sondern Glas in seiner funktionalen Vielfalt zu dokumentieren. Über Jahre hinweg wuchs die Sammlung um Objekte aus unterschiedlichen Produktionszusammenhängen.

Mit der Gründung der Achilles-Stiftung wurde sie dauerhaft gesichert und öffentlich zugänglich gemacht. Das Museum versteht sich bis heute als Ort der Dokumentation, nicht der Inszenierung.

Weitere wichtige Informationen zum Achilles-Stiftung Glasmuseum

Wann hat das Achilles-Stiftung Glasmuseum geöffnet?

  • Dienstag – Samstag: 11:00 – 18:00 Uhr
  • Feiertage: geschlossen

Was kostet der Eintritt ins Achilles-Stiftung Glasmuseum?

  • Erwachsene: 7,00 €
  • Ermäßigt: 5,00 €
  • Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: frei

Das Achilles-Stiftung Glasmuseum in Zahlen

Gründung der Stiftung im Jahr 1980
Sammlungsschwerpunkt vom 17. bis 20. Jahrhundert
Öffnung für die Öffentlichkeit seit 1980

Ausstattung vor Ort

  • Parkplatz ✅
  • Toiletten ❌
  • Barrierefrei ❌
  • Gastronomie ❌
  • Für Kinder geeignet ❌
  • Führungen ❌

Anschrift Achilles-Stiftung Glasmuseum: Fuhlsbüttler Str. 415a, Hamburg

Routenplaner: So kommst du zum Achilles-Stiftung Glasmuseum

Öffentliche Verkehrsmittel

Du fährst mit der S-Bahn-Linie S1 bis zur Haltestelle Rübenkamp. Von dort verlässt du den Bahnhof in Richtung Fuhlsbüttler Straße. Nach dem Ausgang gehst du etwa 5 bis 7 Minuten zu Fuß stadtauswärts entlang der Fuhlsbüttler Straße bis zur Hausnummer 415a. Das Achilles-Stiftung Glasmuseum befindet sich auf der rechten Straßenseite. Alternativ kannst du mit dem Bus 172 bis Haltestelle „AK Barmbek“ fahren. Von dort sind es nur wenige Schritte zurück zur Fuhlsbüttler Straße 415a.

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